Die Geschichte des Projektes

Dieses Projekt ist eine Initiative des Lehrerkollegiums und des Elternbeirates der Grundschule Fodecariah (Oberguinea) sowie von Psychologen, Soziologen, Ärzten, Arbeitern und Künstlern aus Deutschland.

Ursprung des Projektes

Bei einem Aufenthalt im Jahr 2005 in Fodecariah (11 000 Einw.), der Heimatstadt meines Mannes, lernte ich, Martine Clémot, den Schulleiter und die Lehrkräfte der einzigen Grundschule kennen. Dort unterrichtet man insgesamt 520 Schüler von der ersten bis zur fünften Klasse. 
Nach einem Besuch der Schule traf  ich die Lehrer und die Vertreter des Elternbeirats, um etwas über die Schulsituation und die Bedürfnisse der Dorfgemeinschaft zu erfahren.

In langen Gesprächen stellte sich heraus, dass vor allem Schulplätze, Weiterbildungsmöglichkeiten und Berufsperspektiven fehlen. Die nächste weiterbildende Schule ist 60 Kilometer entfernt und trotzdem unerreichbar, weil es im ganzen Land weder öffentliche noch private Verkehrsmittel gibt. Deshalb wünschten sich Lehrer und Eltern dringend den Bau eine Real- und Berufsschule.

Nach Deutschland zurückgekehrt, versuchte ich vergeblich, Hilfsorganisationen für den Bau dieser Schule zu gewinnen. Beginn 2007 beschloss ich deshalb, einen gemeinnützigen Verein für das Projekt zu gründen und fand viel Resonanz unter meinen Arbeitskollegen, Bekannten und Freunden.

Ziel unseres Vereins ist es, ein neues Gebäude für die Berufs- und Realschule zu finanzieren, mit mindestens zehn Klassenzimmern und einem Lehrerzimmer, sowie einer Bibliothek, einem Physik-/ Chemie- und Biologie-Klassenzimmer und einem Computerraum.  Die Berufsschule erhält Werkräume, die mit Maschinen ausgestattet werden. Weil die Kinder oft schlecht ernährt sind, soll eine Kantine für eine tägliche warme Mahlzeit pro Kind sorgen. Da es in Fodecariah keine Stromversorgung und kein sauberes Trinkwasser gibt, sind zudem eine Solaranlage und ein Trinkwasserbrunnen notwendig.
franzoesische VersionFrancais
die englische VersionEnglish

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